Vichel Luftaufnahme

Vichel

Das Dorf Vichel, in einer reizenden Landschaft am Rande des Rhinluchs gelegen, wurde im Ursprung als Rundlingsdorf geplant und hat diese ursprüngliche Form weitgehend erhalten.

Das Gutshaus, ein repräsentativer zweigeschossiger Putzbau in der Art einer italienischen Landvilla, entstand in seiner heutigen Form etwa 1850; Sanierungsarbeiten laufen gegenwärtig weiterhin.

Zeitgleich wurde hinter dem Gutshaus ein beeindruckender Landschaftspark angelegt, der auf eine barocke Gartenanlage zurückgeht. Das Patronat für Vichel und die umliegenden Dörfer hatte bereits seit dem 15. Jahrhundert die Familie von Quast.

Ihr bedeutendster Vertreter, Ferdinand von Quast, wurde 1843 von König Friedrich Wilhelm IV. zum Generalkonservator der Kunstdenkmäler des preußischen Staates berufen und gilt als Begründer der institutionellen Denkmalpflege in Brandenburg und Preußen. Herrenhaus und Park tragen seine Handschrift.

Neue Menschen sind hierher gekommen und so haben sich in Vichel und Umgebung in den letzten Jahren mehrere gut gehende Betriebe wie beispielsweise Keimzelle e.V. als Ökolandwirtschaftsbetrieb etabliert.

Das Dorf hat Zukunftsperspektiven.